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07. Dezember 2017
Cluster E – Bericht

Viele Münder machen Wissenschaft

„Was haben Schrift im öffentlichen Raum, eine Schnitzeljagd und dialektale Memes gemeinsam?“ Damit begann die Erläuterung zum I am DiÖ-Poster „Viele Münder machen Wissenschaft“ auf der diesjährigen Digital Humanities Austria-Konferenz an der Universität Innsbruck. Am zweiten Tag konnten wir unsere Ziele und Hauptkomponenten des neuen Citizen Science-Projekts vorstellen und stießen damit auf großes Wohlwollen. 

Von Crowdsourcing und Citizen Science

Mit dem Citizen Science-Ansatz waren wir nicht alleine: Mehrere Poster stellten den Ansatz vor und es gab sogar eine eigene Session mit drei Vorträgen dazu – auch weitere Vorträge in anderen Sessions widmeten sich dem Thema. Ihnen allerdings allein eines gemeinsam: Es handelt sich um Crowdsourcing-Projekte oder -Anteile in Projekten. Wir gehen darüber hinaus und alle TeilnehmerInnen können zu allen Forschungsphasen beitragen (wir berichteten). Wir wurden nicht müde, diesen tollen Fakt immer wieder zu betonen. 

Tagung ist mehr als Präsentation

Natürlich besteht aber solch eine Tagung nicht nur aus Vorträgen hören und Poster anschauen (zu letzterem bleibt einem mit eigenem Poster leider eh sehr wenig Zeit, wenn man sein Poster nicht alleine lassen möchte, sondern den anderen für Fragen und Anregungen zur Verfügung stehen möchte). So entstanden immer wieder Diskussionen und Austausch, wie verschiedene Projekte mit bestimmte Fragestellungen umgehen, insbesondere da, wo sich Schnittmengen zwischen verschiedenen Projekten bilden. 

Neben den wissenschaftlichen Gesprächen blieb zum Glück aber auch etwas Zeit, sich Innsbruck anzuschauen, die Bergweihnacht zu besuchen und den ein oder anderen Schmäh von sich zu geben. Das Konferenzdinner lag dann sogar über den Wolken im Mittelgebirge in der Gemeinde Lans. Zwar war es zu dunkel um wesentlich mehr als den Christbaum, die schönen Häuser und die schneebedeckten Alpen zu sehen, aber es gab ganz wunderbares Essen und Trinken und auf der nächtlichen Suche nach der richtigen Bushaltestelle konnte man sogar die Kühe hören (die wir Großstadtkinder vielleicht geweckt hatten).

Für eine Runde Lingscape-Schnitzeljagd reichte die Zeit auch und schließlich musste auch noch Vorführmaterial für die Postersession gesammelt werden. Soviel sei gesagt: Innsbruck eignet sich bestens zum lingscapieren!

Und das Ende der Geschicht…

So kommen wir mit vielen schönen Gesprächen, der Freude über das Wiedersehen mit alten Bekannten, das Kennenlernen neuer KollegInnen und der Erinnerung an schönen, glitzernden Schnee wieder zurück nach Wien – aber vor allem mit einer großen Vorfreude auf unser I am DiÖ!




Zitation
Creative Commons Lizenzvertrag
Seltmann, Melanie (2018): Viele Münder machen Wissenschaft. In: DiÖ-Online.
URL: https://dioe.at/details/artikel/1025/
[Zugriff: 19.02.2018]
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